Geschichte

In Brixen wurde 1945 ein wissenschaftliches Lyzeum eingerichtet. Vizeschulamtsleiter Josef Ferrari lud die Professoren für den Sonntag, 28. Oktober 1945 zur Lehrerkonferenz in die Räume des Priesterseminars. Sowohl Lehrer als auch Schüler waren teilweise Rückwanderer. Zunächst blieb die Schülerzahl gering, die Ausbildung konnten sich wenige leisten, die Aufbauarbeit hatte Vorrang. Am Ende des Schuljahres traten 37 interne Kandidaten (davon 5 Mädchen) zur Matura an.

Vor 40 Jahren…

Das heutige Schulgebäude, von Arch. Prof. Othmar Barth entworfen, wurde 1975 bezogen.

Vor bald 30 Jahren…

Auf Antrag des Direktors Dr. Michael Thomaseth wurde der große Schulversuch für die Errichtung eines neusprachlichen Zweiges genehmigt. Im Schuljahr 1987/88 wurden erstmals Klassen mit Englisch ab der ersten und Französisch ab der zweiten Klasse geführt.

Seit mehr als 20 Jahren...

Seit 1992 gab es das wissenschaftlich-technische Biennium. Dieser unter Direktor Dr. Peter Duregger genehmigte Schulversuch erwies sich als sehr attraktiv für Schüler/innen, die ihre Schulkarriere anschließend im Triennium diverser technischer Oberschulen des Landes fortführen wollten. Heute reicht die Technologische Fachoberschule von der 1. bis zur 5. Klasse.

Vor mehr als 15 Jahren…

Im Jahr 1998 wurde das technische Biennium zum ersten Mal in einer 3. Klasse fortgeführt. Damit war eine Gewerbeoberschule gegründet, die mit der Fachrichtung „Industrieinformatik“ im gleichen Haus angeboten wird. Die letzte Maturaklasse der ehemaligen Gewerbeoberschule wird es 2014 geben.

Vor 5 Jahren…

... wurde der Name im Zuge der Oberstufenreform geändert. Es gibt im Haus nun das Realgymnasium, das Realgymnasium mit Schwerpunkt angewandte Naturwissenschaften, das Sprachengymnasium und die Technologische Fachoberschule mit der Fachrichtung Informatik.

Heute...

besuchen insgesamt ca. 620  Schüler/innen unsere Schule in der Dantestraße.

 

Jakob Philipp Fallmerayer

Zum Namensgeber der Schule wählte man den Orientalisten Jakob Philipp Fallmerayer aus Payrdorf bei Tschötsch.