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Extreme Cooking

Extrem cooking – ein interessantes Projekt der 3 AT

Im Januar 2019 nahm die Klasse 3AT am Projekt „Extreme cooking“ teil. Es wurde maßgeblich von den Lehrpersonen Gaby Campidell und Robert Hochgruber sowie dem Haus der Solidarität organisiert. Auf zwei Schultage verteilt sammelten die Schüler Erfahrungen rund um das Thema „Verschwendung von Lebensmitteln“.

Das Projekt begann damit, dass der Film „Taste the waste“ angesehen wurde. Am darauffolgenden Tag erzählte die Mitarbeiterin des HdS Anne Volgger über das Haus und dessen Geschichte, mehrere Bewohner teilten dabei auch hautnah ihre Erfahrungen mit den Schülern und erzählten, warum sie derzeit dort wohnen. Danach teilten sich die Schüler in Gruppen auf, um in den Brixner Lebensmittelgeschäften nach Produkten zu fragen, deren Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen war, die eine beschädigte Verpackung hatten oder aus anderen Gründen nicht mehr verkäuflich waren.

Die Erfahrungen mit den Ladenbesitzern und Verkäufern hätten unterschiedlicher nicht sein können: Manche erteilten den Schülern direkt eine Abfuhr, andere verwiesen auf den nicht anwesenden Chef, doch der Großteil war freundlich und oft auch an der Aktion interessiert. Teilweise wurden sogar noch verkäufliche Produkte gespendet, um das Projekt zu unterstützen. Je nach Geschäft wurden sehr unterschiedliche Lebensmittel gespendet, von Pilzsoße über Mehl bis Mozzarella war alles dabei.

Der nächste Tag begann mit einem Workshop, den eine Mitarbeiterin der OEW (Organisation für Eine solidarische Welt) leitete. Dabei erfuhren die Schüler vieles über den globalen Handel mit Produkten wie Kaffee und Bananen und über seine Auswirkungen. Zum Abschluss kochten die Schüler für mehrere Personen des Hauses, für sich und die Lehrpersonen ein viergängiges Mittagessen. Dieses setzte sich aus Salat, Pizza, Couscous mit Curry, Kartoffelcremesuppe, Nudeln mit Tomatensoße, Buchteln, Schokoladepudding und anderen Gerichten zusammen. Die Mahlzeit bestand fast ausschließlich aus Produkten, die von den Brixner Geschäften gespendet wurden.

Die Rückmeldungen der Schüler zum Projekt waren sehr positiv, viele schätzten die Stärkung der Klassengemeinschaft und das gemeinsame Kochen, andere fanden es interessant, dass abgelaufene Lebensmittel oft noch genießbar sind und dass so viele Geschäfte bereit waren, etwas abzugeben. Ich glaube, das Projekt war ein großer Erfolg und konnte den Schülern das wichtige Thema Lebensmittelverschwendung auf praktische Weise näherbringen.

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