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FF-Projekt Journalismus

Eine Gruppe Schüler/innen beim Lesen

Im November 2017 haben die 4 AR und die 5 AR  im Rahmen des Fächer übergreifenden Unterrichts zum Thema Medienerziehung einen Monat lang eine Ausgabe der Wochenzeitung ff erhalten. Im folgenden Text möchte ich meine Erfahrungen mit diesem Projekt und meine Meinung zur Zeitschrift darlegen

Meine Familie hatte die ff bis vor kurzem abonniert, aber ich muss zugeben, dass ich sie selten gelesen habe. Sobald ich jedoch in der Schule meine Ausgabe der Zeitschrift bekommen habe, habe ich sie meistens gleich kurz durchstöbert und interessante Artikel gesucht. Zeit war in der Schule leider nicht viel, um diese Artikel zu lesen, aber dazu habe ich mir dann zu Hause in Ruhe Zeit genommen. Viel habe ich nie gelesen, aber fast immer den Leitartikel, den Hauptartikel sowie andere Artikel, deren Thema mich besonders angesprochen hat. Die Themenbereiche waren fast ausschließlich Gesellschaft und Wissen, aber manchmal auch Politik und Wirtschaft. Die Rubrik Kultur und Leben habe ich nie gelesen, da meine Interessen in diesem Bereich kaum vorhanden sind. Ein sehr cooles Extra der ff sind hingegen die öffentlichen Onlineumfragen, an denen ich selbst manchmal teilgenommen habe. Am Donnerstag war es dann immer spannend, das Ergebnis zu sehen. Ich finde sowohl das Layout als auch das Format der Zeitung sehr gelungen. Ich lese kaum Tageszeitungen, da mir das riesige Format, der Mangel an Überblick und die Masse an überflüssigen Informationen auf die Nerven gehen. Wochen- oder Monatszeitungen wie die ff sprechen mich an, weil sie viel übersichtlicher sind und man schnell das findet, was einen interessiert.Die Themen der ff entsprechen zwar großteils nicht meinen Interessen, da ich Wissenschafts- und Forschungszeitschriften bevorzuge, trotzdem lassen sich immer einige lesenswerte Artikel finden. Ein weiterer Aspekt, der mir an der ff sehr gut gefällt, sind sie Titelblätter der Zeitschrift. Sie sind meistens überraschend interpretiert und oft sehr provokativ. Ein Beispiel wäre ein Cover von Ende Dezember, das ein Südtiroler Wirtschaftsunternehmen mit einem Monopolyspielfeld vergleicht. Was mich an der ff gestört hat, waren die vielen Werbeanzeigen. Natürlich ist mir bewusst, dass Zeitschriften wie diese Werbepartner zum Überleben brauchen.

Abschließend kann ich fast nur Positives über das Projekt sagen, und ich freue mich auf den Besuch der Redaktion, zu dem wir eingeladen wurden. Auf der Online Seite der ff habe ich mich schon angemeldet und beginne diese Woche ein weiteres kostenloses Test-Abo, wobei ich die Zeitschrift online lesen darf und auch Zugriff auf ältere Ausgaben der Zeitschrift habe. Ich unterstütze derartige Projekte in der Schule und würde mich freuen wenn wir noch eine andere Zeitschrift testen könnten, um einen besseren Vergleich zu haben.

Jan Dejaco,  4 AR 

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